
Im Oktober 1845 war es endlich so weit. Die Professfeier stand vor der Tür. Dies ist ein feierliches Versprechen, das eigene Leben dem Dienst an Gott und dem Dienst an den Menschen zu schenken. Doch weder Eltern noch anderen Verwandte waren anwesend. Dies war schon wieder eine herbe Enttäuschung für Maria Theresia.
Umso mehr freute sie sich auf ihre ersehnte Ausbildung, wurde aber wieder enttäuscht. Dafür wurde sie ohne Unterrichtsverfahrung an die Klosterschule Galgenen versetzt und musste dort Unterricht erteilen. Sie war jedoch eine beliebte Lehrerin und eine gute Pädagogin. Trotzdem trauerte Katharina auch hier wieder der erhofften Ausbildung nach. All dies ging nicht spurlos an ihr vorüber. Sie verspürte auch körperliche Beschwerden.